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Tarifvertrag christliche krankenhäuser



Formal sind die Vereinbarungen und Protokolle jedoch weiterhin auf Sektorebene festgelegt: Gemeinsame Ausschüsse 330, 331 und 332 im gemeinnützigen Sektor: Protokolle im weniger wichtigen Ausschuss C für das Personal der lokalen Gemeinschaften, zu denen normalerweise die Gesundheitsdienstleister im öffentlichen Sektor gehören. Diese Protokolle im Ausschuss C sind auf die Föderalisierung zurückzuführen, die jetzt getrennt für die flämische und die wallonische Bevölkerung ausgehandelt wird. Im Jahr 2008 waren 98 % aller von Tarifverträgen erfassten Krankenhäuser durch Vereinbarungen abgedeckt, die eine Opt-out-Regelung der abgeschlossenen und gesetzlichen Arbeitszeit vorsehen. In etwa der Hälfte aller Krankenhäuser gelten Opt-out-Regeln für eine tägliche Arbeitszeit von bis zu 24 Stunden. Etwa 50 % aller Krankenhäuser hatten einen Betriebsvertrag abgeschlossen, der eine Änderung/Verlängerung der Arbeitszeit vornahm. Über die Lohnauswirkungen von Opt-out- und Öffnungsklauseln in Tarifverträgen gibt es keine Informationen. sonstige Gesundheitsversorgung (nicht Krankenhäuser und Altenpflege), pluralistisch; Auch die Einbeziehung der Sozialarbeit Aus Verhandlungssicht des öffentlichen Krankenhauspersonals sind Ausschuss A und C wichtig. Die meisten öffentlichen Krankenhäuser werden von lokalen öffentlichen Sozialämtern (Openbare Centra voor Maatschappelijk Welzijn, OCMW) betrieben. Die meisten Arbeitsbedingungen werden jedoch auf nationaler Ebene geregelt. Die Verhandlungen auf der Ebene des Ausschusses C sind eher eine Frage der Durchführung (siehe auch Punkt C).

Gewerkschaften und Behörden schließen Tarifverträge (Protokolle) auf nationaler Ebene ab, die durch zusätzliche Vereinbarungen auf regionaler und lokaler Ebene ergänzt werden. Die Gewerkschaften haben sich für die Einsetzung eines speziellen Sektorausschusses für den öffentlichen Pflegesektor eingesetzt, aber bisher wurde dies nicht verwirklicht. Es wurden viele Anstrengungen unternommen, um die Attraktivität des Sektors zu verbessern. Diese Bemühungen gingen mit weiteren Investitionen von Bund und Ländern in das Gesundheitswesen einher. Die Überalterung der Bevölkerung stellt jedoch nach wie vor eine große Herausforderung dar, nicht nur bei der Versorgung, sondern auch bei der Suche nach den Arbeitskräften, die diese Pflege leisten, da in den kommenden Jahren viele Mitarbeiter des Gesundheitswesens in den Ruhestand gehen werden. Ist die längere Arbeit durch eine Änderung der Arbeitsweise (wie die Arbeitgeberseite zu suggerieren scheint) die Lösung oder sollte der Weg besser arbeitender Konditons und mehr Personal beschritten werden, wie es die Gewerkschaftsseite in den laufenden Verhandlungen über eine neue dreiseitige Vereinbarung über den Sektor vorschlägt? Eine weitere Kommerzialisierung scheint für beide Seiten keine Option für die Kernaktivitäten des Sektors zu sein. Auf nationaler Ebene gibt es mehrere private Arbeitgeberorganisationen, und viele davon auf regionaler und lokaler Ebene. Es gibt weder eine Liste aller Arbeitgeberorganisationen, die in diesem Sektor tätig sind, noch genaue Informationen über die an Tarifverhandlungen beteiligten Personen auf lokaler Ebene. Die Mehrheit der Arbeitgeberverbände schließt keine Tarifverträge ab. Die von den Regionen und Gemeinden finanzierten Tarifverhandlungen für Die Leistungserbringer werden vom Gemischten Ausschuss 331 (Flandern) und 332 (französischsprachige und deutschsprachige Gemeinschaft) organisiert.

Diese Ausschüsse umfassen hauptsächlich Organisationen, die auf Prävention, psychische Gesundheit und Behinderung spezialisiert sind. Alle sind seit 2003 neu eingerichtet, aber erst vor kurzem durch die notwendigen königlichen Dekrete aktiviert. Die Gewerkschaftsvertretung ist im öffentlichen Sektor am stärksten, in privaten Krankenhäusern gering und in der privaten stationären und ambulanten Sozialversorgung extrem gering.

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